Spiritual Care

Begleitung bei Krankheit, Sinnfragen und existenzieller Belastung

Spiritual Care befasst sich mit Sinnfragen, existenziellen Themen und innerer Orientierung im Kontext von Krankheit und belastenden Lebenssituationen.


Der Ansatz ist interdisziplinär und in Medizin, Pflege und psychosozialer Versorgung verankert.

Die Arbeit basiert auf langjähriger Auseinandersetzung mit Spiritualitätsforschung aus neurowissenschaftlicher Perspektive sowie der Begleitung von Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Der Zugang ist:

  • nicht religiös
  • nicht esoterisch
  • wissenschaftlich
  • reflektiert und praxisnah

Warum Spiritual Care bei chronischer Erkrankung sinnvoll sein kann:

Chronische Erkrankungen – wie Urtikaria, Angioödeme oder mastzellassoziierte Erkrankungen werfen oft grundlegende Fragen auf:

  • Wie kann ich mein Leben mit der Erkrankung gestalten?
  • Wie gehe ich mit Unsicherheit oder Kontrollverlust?
  • Was gibt Orientierung, wenn medizinische Antworten begrenzt sind?
  • Wie bleibt ein stimmiges Selbstbild erhalten?
  • Wie gehe ich mit existenziellen Fragen um?

Diese und andere Fragen sind für Betroffene zentral.

Was Spiritual Care ermöglicht:

  • einen geschützten Raum für Sinn-, Werte- und Orientierungsfragen zu eröffnen
  • Einordnung von Krankheitserfahrungen, ohne sie zu bewerten oder zu deuten
  • Innere Ressourcen, Haltungen und tragfähige Perspektiven sichtbar zu machen
  • Reflexion dort, wo medizinische Erklärungen Grenzen stoßen

Der Ansatz ist bewußt nicht therapeutisch, nicht religiös gebunden und nicht normierend. Im Mittelpunkt stehen Reflexion, Einordnung und Orientierung.

Spezialisierung:

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Begleitung von Menschen mit chronischen, schwer verlaufenden Formen von Urtikaria, Ödemen, MCAS u. a. Begleiterkrankungen.

Diese Erkrankungen gehen häufig mit anhaltender Verunsicherung, sozialer Einschränkung und existenzieller Belastung einher.

Spiritual Care kann hier eine wichtige, ergänzende Unterstützung bieten.