Warum wir tun, was wir tun
Gesundheit ist keine individuelle Leistung.
Sie entsteht in einem Zusammenspiel aus medizinischer Versorgung, sozialen Rahmenbedingungen und realen Lebensumständen.
Wo diese Strukturen nicht greifen, entstehen Lücken.
In diese Lücken geraten zunehmend chronisch erkrankte Menschen.
Wie wir Verantwortung verstehen
Wir sind der Überzeugung, dass eine Gesellschaft daran gemessen werden kann, wie sie mit den Menschen umgeht, die am stärksten betroffen sind.
Für uns bedeutet Verantwortung:
- Menschen nicht allein zu lassen, wenn Systeme an ihre Grenzen stoßen
- Orientierung zu geben, wenn Situationen unübersichtlich werden
- dort zu unterstützen, wo bestehende Strukturen nicht ausreichend greifen oder fehlen
Diese Haltung prägt seit Jahren unsere tägliche Arbeit.
Erfolg neu denken
Erfolg zeigt sich für uns nicht im Wachstum oder Reichweite, sondern dort,
- wo Menschen wieder Orientierung finden
- wo Entscheidungen möglich werden
- wo Stabilität entsteht, obwohl die Ausgangslage schwierig ist
Diese Form von Wirkung ist oft nicht sichtbar, aber, sie ist entscheidend.
Wir sehen in unserer Arbeit immer wieder, was möglich wird, wenn Menschen wieder Orientierung zurückgewinnen.
Viele Betroffene konnten ihre Erwerbsarbeit wieder aufnehmen, ihren Alltag bewältigen oder Verantwortung für ihre Familien übernehmen.
Für sie bedeutet das, ein Stück Leben zurückzubekommen.
Das ist der eigentliche Mehrwert unserer Arbeit.
Realität: Verschiebung von Verantwortung
In den letzten Jahren lässt sich zunehmend beobachten, dass Verantwortung in der Versorgung stärker auf Einzelne verlagert wird.
Betroffene und Angehörige müssen
- Informationen selbst zusammentragen
- Versorgung organisieren, die strukturell in vielen Bereichen fehlt
- Entscheidungen unter Unsicherheit treffen
- für spezialisierte medizinische Versorgung, Beratung oder Begleitung selbst aufkommen
Gleichzeitig bleiben strukturelle Lücken bestehen.
In den letzten Jahren hat sich die Kluft weiter vergrößert, während die Kosten für medizinische Leistungen deutlich gestiegen sind.
Wir sehen zunehmend Rechnungen über mehrere tausend Euro Ausgaben, die sich viele Betroffene und ihre Familien nicht leisten können.
Unsere Rolle in diesem Spannungsfeld
Wir bewegen uns genau an dieser Schnittstelle.
Wir unterstützen dort, wo Orientierung fehlt und begleiten Menschen, die medizinisch, sozial und im Alltag mit komplexen Situationen konfrontiert sind.
Dabei ersetzen wir keine bestehenden Systeme, tragen jedoch wesentlich dazu bei, dass Menschen in diesen Systemen handlungsfähig bleiben.
Was wir leisten und wo die Grenzen liegen
Der Großteil unserer Arbeit erfolgt bewusst unabhängig und frei zugänglich.
Gleichzeitig zeigt sich seit Jahren, dass diese Form der Unterstützung ohne stabile Rahmenbedingungen nicht dauerhaft tragfähig ist.
Die Begleitung besonders schwer betroffener Menschen ist aufwendig, kontinuierlich und aktuell im System nicht refinanziert.
Warum Unterstützung notwendig ist
Gesellschaftliche Verantwortung kann nicht vollständig auf Einzelne übertragen werden.
Gleichzeitig braucht es Menschen und Organisationen, die bereit sind, dort einzuspringen, wo Systeme nicht greifen.
Damit diese Arbeit bestehen kann, sind wir auf Unterstützung angewiesen.
- Sicherstellung der kontinuierlichen Begleitung besonders schwer betroffener Menschen
- Aufbau stabiler, unabhängiger Strukturen
- Entwicklung von Informations- und Orientierungsangeboten
- Entlastung in Situationen, in denen bestehende Systeme nicht greifen
Unterstützung
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen, tragen Sie dazu bei, dass Orientierung und Begleitung möglich bleiben, wo sie aktuell nicht ausreichend gesichert sind, da es bislang keine tragfähigen Finanzierungsstrukturen gibt.
Gleichzeitig steigt die Zahl der Betroffenen, die genau diese Unterstützung benötigen.
Damit leisten Sie einen direkten Beitrag zur Stabilisierung von Versorgungslücken, die derzeit vom bestehenden System nicht abgedeckt werden.
oder per QR Code:

oder selbst überweisen:
Urtikariaverband
AT47 2020 5010 0009 2807
SPBDAT21XXX