Speziell entwickelte, geführte Meditation für Menschen mit Urtikaria, Ödemen und MCAS
Meditation bei Urtikaria kann ein wirksamer Weg sein, um innere Stabilität, Körperwahrnehmung und Selbstregulation zu stärken. Besonders dann, wenn Beschwerden bleiben oder wiederkehren und der Alltag dauerhaft belastend wird.
Die hier angebotenen Meditationen wurden gezielt für Menschen mit Urtikaria, Ödemen und mastzellassoziierten Beschwerden entwickelt. Dabei berücksichtigen wir die besondere körperliche Sensibilität, die Stressanfälligkeit des Nervensystems sowie die Erfahrung von Kontrollverlust, die viele Betroffene machen.
Warum Meditation bei Urtikaria sinnvoll sein kann
Chronische oder wiederkehrende Erkrankungen wie Urtikaria betreffen nicht nur die Haut. Vielmehr wirken sie sich auf das gesamte Stress-, Nerven- und Regulationssystem aus. Gleichzeitig erleben Betroffene, dass medizinische Maßnahmen allein nicht ausreichen, um wieder zu innerer Ruhe, Sicherheit und Orientierung zu finden.
Meditative Praxis kann an dieser Stelle ansetzen, weil sie auf mehreren Ebenen wirkt. Zum einen beeinflusst sie die Stressreaktion des Nervensystems. Zum anderen unterstützt sie eine feinere Körperwahrnehmung ohne dabei zu überfordern. Darüber hinaus kann sie helfen, innere Stabilität aufzubauen und mit anhaltender Unsicherheit umzugehen.
Zudem zeigen zahlreiche Studien, dass bereits kurze, regelmässig praktizierende Meditationen messbare, gesundheitsfördernde Effekte enthalten können.
Fachlicher Hintergrund:
Silvie beschäftigt sich seit mehreren Jahrzehnten mit Meditation und ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus. Ausgehend von einer früheren Praxis vertiefte sie sich sich später wissenschaftlich.
Mit dem sogenannten Paradigmenwechsel der Third Wave hielten meditative und achtsamkeitsbasierte Verfahren zunehmend Einzug in Psychologie, Psychotherapie und Medizin. In diesem Zusammenhang gewann auch die neurowissenschaftliche Erforschung von Mediation zunehmend an Bedeutung.
Besonders prägend waren dabei internationale Forschungsarbeiten, unter anderem zu
- den Auswirkungen regelmässiger Meditation auf das Stress- und Herz-Kreislauf-System
- der Regulation autonomer Prozesse
- der messbaren Wirkung von kurzen Einheiten, z. B. 15 Minuten
- frühe Studien mit buddhistischen Mönchen, bei denen unter anderem Mitgefühlsmediationen und deren körperliche Effekte untersucht wurden.
Auf dieser Grundlage entstanden zwei wissenschaftliche Arbeiten zur Wirkung meditativer Praxis. Die hier angebotenen Meditationen basieren auf diesem fundierten Hintergrund und sind frei von esoterischen Lehren.
Was diese Meditation auszeichnet
Diese Meditationen wurden speziell für Menschen mit Urtikaria, Ödemen und MCAS entwickelt. Entsprechend sind sie strukturiert, angeleitet und alltagstauglich.
Konkret fördern sie:
- eine vertiefte Körperwahrnehmung
- die Stärkung innerer Regulation
- Sicherheit und Stabilität
- die Integration regelmässiger Praxis in den Alltag
Format & Rahmen:
- Geführte Meditation (online)
- Dauer 60 Minuten
- monatlich stattfindendes Angebot
- offen für Mitglieder und Nicht-Mitglieder
- auch als Einstieg ohne Vorerfahrung geeignet
Zur Anmeldung:
